„Hans Horn erzählt – Szenen 1986“
Super 8 digitalisiert, 22 min
Inka Brückner: Regie, Kamera, Schnitt
Inka Brückner und Florian Merkel: Bearbeitung 2026
Inka Brückner war Mitte der 80er eine der auffallenden Persönlichkeiten in Karl-Marx-Stad/Chemnitz. Sie bewegte sich in einer Gruppe Gleichgesinnter, die als die ersten Karl-Marx-Städter Punks angesehen werden können. Sie hielt ihr Umfeld mit einer Super 8 Kamera fest und entwickelte Spielfilmideen, die sie mit ihrer Truppe umsetzte. Aus den Filmresten, die die Staatssicherheit in den 80ern übrig gelassen hatte, wurde 2026 von Inka Brückner und Florian Merkel ein etwa 20minütiges Zeitbild montiert, in dem sich rudimentäre Spielszenen mit dokumentarischen Alltagsbeobachtungen und Aufnahmen aus dem Punk Leben mischen, ergänzt mit zeitgeschichtlichen Abfilmungen vom schwarzweißen Fernseher. Die meisten Filmaufnahmen sind von 1986. Inka ist im jüngst erschienenen Buch „Tanz auf dem Vulkan“ von Geralf Pochop über ostdeutsche Punk Frauen vertreten.
Der Soundtrack von 2026 umfasst alte Aufnahmen der Band „Namenlos“ und Neueinspielungen von Jens Ausderwäsche, Inka Brückner und Jeffrey Goldberg.




